Oberbürgermeisterwahl am 9. Mai 2010
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    Hans-Joachim Grote on Facebook

    Gemeinsame Herausforderungen

    Wir stehen vor einer Zeit, die große Solidarität verlangt. Vor einer Zeit in der “Das für die Menschen da sein können” eine ganz besonderer Herausforderung für uns alle wird. Wir stehen vor wirtschaftlich schweren Jahren. Wir verfolgen alle die Geschehnisse in der Bankenwelt, in Kiel und Berlin und all jenes was uns jetzt die Europäische Gemeinschaft abverlangt.

    Auch wenn wir als Stadt heute sehr gut aufgestellt sind und es uns im Vergleich mit anderen Städten recht gut geht, wird all dies auch an uns nicht spurlos vorbeigehen.

    Wir werden uns daher gemeinsam noch mehr anstrengen müssen und wir werden gemeinsam nach Wegen suchen müssen, wie man in dieser Zeit Solidaritäten organisiert und wie man in dieser Zeit den Blick für die Möglichkeiten nicht verliert.
    Die Lösung ist nicht, gegenseitige Schuldzuweisungen wortreich auszutauschen: nicht zwischen verschiedenen gesellschaftlichen Schichten, nicht zwischen verschiedenen Nationalitäten und nicht zwischen verschiedenen politischen Lagern. Dies alles wird uns nicht weiterbringen.

    Ich bin zuversichtlich, dass wir auch weiterhin gestalten können und gestalten werden. Wenn wir gemeinsam dafür ringen, die Stadtvertretung und die Fraktionen, der Oberbürgermeister und die Verwaltung: “dies sind unsere Prioritäten, dies sind die Dinge, die wir in unserer Stadt wirklich miteinander bewegen müssen.”

    Norderstedt ist gerade für sein verantwortungsvolles, umweltorientiertes Handeln mit dem „kommunalen Nachhaltigkeitspreis des Landes Schleswig-Holstein“ ausgezeichnet worden. Dieser Preis ist inzwischen die 31. Auszeichnung, die wir für unser Engagement in Sachen Klima, Umweltschutz und Nachhaltigkeit in den letzten Jahren erhalten haben.

    Dies ist für mich Anerkennung und Herausforderung zugleich. Norderstedt wird auch zukünftig ein prosperierender, lebenswerter und umweltorientierter Standort in der Metropolregion sein.

    Die Stärke und die Ausgewogenheit unseres Wirtschaftsstandortes ist der Grundstock für die Lebensqualität in Norderstedt. Die Unternehmen schaffen Arbeitsplätze für die Menschen und sie verleihen uns die notwendige Finanzkraft, um die vielfältigen Aufgaben und Dienstleistungen in unserer Stadt dauerhaft zu finanzieren.

    Wir wollen jungen Familien und Ihren Kindern eine Zukunft in unserer Stadt bieten. Wir wollen jungen Menschen Perspektiven eröffnen und ihnen eine gute Zukunft schaffen. Dies haben unsere Eltern getan und auch deren Eltern.

    Die Begriffe „Kinderfreundliche Stadt“, und „Familienfreundliche Stadt“ dürfen keine leere Worthülle sein. Es ist aber genauso unsere Pflicht, eine „Seniorenfreundliche Stadt“ zu sein. Dies ist der Generationenvertrag, dies ist unsere Generationenpflicht.

    Hierfür werde ich auch in Zukunft einstehen.