Flexible Betreuungsangebote für Kinder
Für die sogenannte Krippenkinder, also Kinder im Alter von 0 bis 3 Jahren haben wir in Norderstedt schon heute eine Versorgungsquote von über 20 Prozent erreicht und sind damit deutlich besser aufgestellt als die meisten Städte und Gemeinden im Bundesgebiet. Hierauf können wir uns aber nicht ausruhen. Auch losgelöst von dem vom Bund eingeführten Rechtsanspruch auf einen Krippenplatz ab dem Jahr 2013 gilt für mich, dass wir in die Krippenbetreuung weiter erheblich investieren wollen.
Ich werde mich dafür einsetzen, dass bei den jetzt laufenden Planungen für neue Plätze auch immer Optionen für spätere Erweiterungen mit vorgesehen werden.
Im Elementarbereich besteht bereits seit vielen Jahren ein Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz. Derzeit erreicht Norderstedt in den Kindertagesstätten, den privaten Einrichtungen und den sog. Kindergartenähnlichen Einrichtrungen eine Versorgungsquote von ca. 91 %. Die Prognosen gehen davon aus, dass die Nachfrage nach Elementarplätzen zukünftig noch weiter, wenn auch nur noch geringfügig steigen wird. Diese zusätzlichen Plätze sollen im Zuge des geplanten U3-Ausbaus geschaffen werden.
Zusätzlicher Bedarf ergibt sich durch das weitere Einwohnerwachstum unserer Stadt. Daher sind in den großen neugeplanten Quartieren bereits in der Planungsphase Flächen für die Errichtung von Kindertagesstätten vorgesehen und festgeschrieben.
Die Betreuung unserer Grundschulkinder im Hort vor und nach dem Unterricht stellte in den letzten Jahren eine große Herausforderung dar. Ich plädiere dafür, die Schulen in die Lage zu versetzen, offene Ganztagsgrundschulen zu werden. Die Kinder haben dann die Möglichkeit, in der Schule eine Mahlzeit zu essen und dann zwischen verschiedenen pädagogischen Angeboten am Nachmittag in der Schule zu wählen.
Dadurch kann viel flexibler auf die Betreuungswünsche der Eltern und die Bedürfnisse der Kinder reagiert werden.
