Stadtgerechte Mobilität und gute Verkehrsstrukturen
Norderstedts Attraktivität als Wohn-, Freizeit- und Wirtschaftsstandort in der Metropolregion Hamburg hängt auch entscheidend von der verkehrlichen Erschließung unserer Stadt ab.
Wir brauchen daher Verkehrskonzepte, die den Öffentlichen Personen Nahverkehr (ÖPNV) und den Individualverkehr gleichermaßen fördern und in Einklang bringen. Nur so kann die Mobilität in unserer Stadt für alle verträglich gestaltet und nicht nur verwaltet werden.
In Zukunft werden wir vielschichtige, individuellere und kleinteiligere Nahverkehrslösungen brauchen, gerade auch um der demografischen Entwicklung zu begegnen. Beispielhaft: Kleinbuslinien oder Anrufsammeltaxis nach Bedarf, zum Einkaufen, ins Theater oder auf den Wochenmarkt. Dem weiteren Ausbau des ÖPNV kommt dabei eine große Bedeutung zu.
Der vergangene Winter hat es deutlich gemacht, ebenso wichtig ist die Unterhaltung und Erhaltung unseres Straßenbestandes. Straßenbauvorhaben wie der Knoten Ochsenzoll und die Verlängerung der Oadby-and-Wigston-Straße müssen vorrangig weiter bearbeitet werden.
In diesem Zusammenhang hat die Umsetzung des Lärmminderungsplans einen besonderen Stellenwert. Durch intelligente Entwicklungsmaßnahmen und gezielte Schallschutzmaßnahmen soll die Lebensqualität in Norderstedt weiter verbessert werden.
Auch der weitere Ausbau und die Verbesserung unseres Radwegenetzes genießt Priorität, da wir nur durch das Zusammenspiel dieser verschiedenen Maßnahmen ein leistungsfähiges Verkehrsnetz erhalten, das auch zu weiteren Entlastungen in den Wohnbereichen unserer Stadt führen wird.
Für das seit langen geplante Fahrradparkhaus neben dem ZOB in Norderstedt-Mitte sind Mittel im städtischen Haushalt bereitgestellt. Ein möglicher Betreiber ist gefunden. Fachplaner haben bereits Realisierungskonzepte und Ausbaupläne erstellt. Die städtischen Fachgremien werden in Kürze über die Realisierung zu entscheiden haben.
